Ecken, Kanten und echte Ergebnisse statt Zeitabsitzen
Mein Weg war nie eine gerade Linie – und genau das ist heute mein größter Vorteil. Ich habe Strukturen verändert, sobald sie nicht mehr gepasst haben. Kein Zufall. Keine Unentschlossenheit. Ich spüre sehr schnell, wenn ein Rahmen mich einengt, statt mich voranzubringen.
1
Freiraum als Leistungsgarantie
Ich brauche Freiraum, um wirklich gute Arbeit abzuliefern. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern eine Voraussetzung für Höchstleistung.
Sinnlose Vorgaben und „Das machen wir schon immer so“-Prozesse kosten am Ende nur Energie. Wo Regeln jedoch wirklich notwendig sind – rechtlich, vertraglich oder sicherheitsrelevant –, halte ich mich kompromisslos daran.
Nur mit dem richtigen Maß an Freiheit kann ich ein Unternehmen wirklich voranbringen.
2
Diskretion & Paragraphensalat
In jeder Station meiner Karriere lief die Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Anwälten und teilweise sogar Gerichten über meinen Tisch.
Diskretion ist für mich keine Floskel, sondern Grundvoraussetzung – besonders bei sensiblen Mandantendaten, Vertragsentwürfen und Nachlassregelungen.
Und ja: Ich liebe Paragraphensalat und Tabellen. Wahrscheinlich mehr, als es für die meisten Menschen gesund wäre.
3
Ergebnisse sprechen lassen statt Klinkenputzen
Ich bin keine klassische Sales-Persönlichkeit. Small Talk und „Klinkenputzen“ liegen mir etwa so sehr wie Steuererklärungen den meisten anderen Menschen.
Trotzdem kommen meine Immobilienaufträge fast ausschließlich über Empfehlungen – oft noch Jahre später. Nicht weil ich die Lauteste im Raum bin, sondern weil meine Arbeit im Gedächtnis bleibt und ich keine leeren Versprechungen mache.
„Ich bin keine 08/15-Büromaus. Ich bin die Büromaus, die dein Unternehmen voranbringt – wenn du sie lässt.“
4
Der rückblickende Aha-Effekt meines Lebens
Ich habe AuDHD. Diese Erkenntnis hat mir rückblickend so vieles erklärt. Für mich ist das aber keine Einschränkung, sondern die Erklärung, warum mein Gehirn manchmal anders tickt.
Ich verbinde Fachbereiche mühelos: Recht, Steuern, Bauplanung und Finanzierung greifen bei mir in einem Vorgang ineinander. Wenn ich mich in ein Thema verbeiße (z. B. eine Hausgeldabrechnung, die bis ins letzte Detail stimmen muss), dann bleibe ich dran – lange nachdem andere schon aufgegeben hätten.
Dazu kommt ein stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Bei jedem Abschluss frage ich mich: Ist die Lösung für alle Beteiligten fair? Mehr als einmal habe ich deshalb bewusst auf einen Teil meiner Provision verzichtet. Ob's dumm war? Möglicherweise. Menschlich für mich aber die einzig richtige Entscheidung. Und langfristig zahlen sich echte Empfehlungen meist besser aus als der letzte Euro. Weniger Provision ist besser als gar keine.
5
Erwartungen an die Zusammenarbeit
Ich will hier aber nicht nur die Sonnenseite zeigen. Enges Mikromanagement oder Prozesse ohne erkennbaren Sinn vertragen sich schlecht mit meiner Art zu arbeiten. Wird mir etwas ohne logischen Grund aufgezwungen, sinkt meine Leistung spürbar. Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil ich meine Energie lieber in Lösungen als in sinnlose Schleifen investiere. Wer mit mir arbeitet, sollte mir das Ziel nennen, kritische Rückfragen aushalten und mir anschließend zutrauen, den besten Weg dorthin zu finden.
6
Risiko- & Rechtsbewusstsein von Anfang an
Rechtliches ist für mich nie ein „Nice-to-have“ am Ende, sondern gehört von Tag eins auf den Tisch.
Baulasten, Teilungserklärungen, Grundbuchfragen, Nachlassthemen, Stornohaftung bei Versicherungen – Bereiche, in denen Fehler richtig teuer werden können.
Ich prüfe Risiken, bevor es brenzlig wird.
Verantwortung übernehmen und Probleme lösen, bevor sie entstehen. Das war schon immer meine Haltung – im Angestelltenverhältnis genauso wie in der Selbstständigkeit.
Mehr als einmal wurde ich von Kunden gefragt, ob Exzellent Leben eigentlich meine Firma sei, weil ich mich nicht wie die klassische Angestellte verhalte. Nun ja, was soll ich sagen? Irgendwann war Immozwerg dann meine Firma.